Weihnachtsoratorium für Kinder

Am 2. Advent fand in der Altdorfer Laurentiuskirche ein Konzert unter dem Motto „Bachs Weihnachtsoratorium für Kinder“ statt. Das Nachmittagskonzert wurde zusätzlich zur Abendveranstaltung angeboten, um Kindern und Familien in einer kürzeren Fassung den Zugang zur klassischen Musik auf spielerische Weise zu ermöglichen. 

Das junge Publikum erschien auch zahlreich und folgte gebannt der Geschichte, die davon handelt, das richtige Instrument aus dem Orchester für das Christkind zu finden. Denn geradewegs aus dem Himmel herabgekommen muss das Christkind in einer ärmlichen Krippe liegen, was als ganz und gar kein königlicher Empfang auf der Erde erscheint. 

Mit gekürzten Arien und Chören führt der Erzähler sein Publikum mit den Hirten erzählerisch durch das Weihnachtsoratorium, das dadurch selbst zum Gegenstand der Geschichte wird. (Foto: Silke Kempe-Russ)

Das Weihnachtsoratorium – eine musikalische Predigt?


Kirchenfenster in der Laurentiuskirche AltdorfBachs Weihnachts-Oratorium gehört zu den populärsten Musikwerken der Weihnachtszeit. Wer es nicht von Aufführungen her kennt, kennt es aus diversen Einspielungen, selbst in Kaufhäusern ist man heute nicht ganz sicher vor seinen Klängen. Aber wer hört dabei außer schönen Klängen, was diese Musik inhaltlich transportiert? Was hat Bach da „komponiert“, d.h. zusammengestellt?

Viele Fragen stellen sich, einige sollen in einem Vortrag am Mittwoch, 23.11.2017, 19.30 Uhr in der Laurentiuskirche Altdorf, aufgeschlüsselt und beantwortet werden. So erschließt sich  ein tieferes Verstehen für die Aufführung am  2. Adventssonntag.

Es referiert  KMD Rainer Goede, Stadt- und Stiftskantor i.R.,  Ansbach, es moderieren Pfarrerin Barbara Overmann und Dekanatskantorin Almut Peiffer. Nach dem Vortrag ist Gelegenheit für Fragen und Gespräch. Der Eintritt ist frei.

Geistlicher Abend am Reformationsfest

Reformationsfest 2016 in AltdorfDer im Vorfeld äußerst kontrovers gesehene Geistliche Abend verlief schließlich in sehr friedlicher Atmosphäre. Die circa 700 Besucher, unter ihnen eine größere Zahl muslimischer Gäste, konnten in seinem ersten Teil einen festlichen und theologisch aussagekräftigen Gottesdienst erleben.

Dekan Jörg Breu verwies in seiner Predigt auf die vier reformatorischen Grundsätze (allein durch den Glauben – allein durch Gottes Gnade – allein durch Christus – allein durch die Schrift) und strich heraus, dass der alttestamentliche Abraham für den Apostel Paulus und auch für Martin Luther als hervorragender Zeuge für ein Leben aus dem Glauben auf den gnädigen Gott gelte. Die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam verstehe er als Läufer in einem Stadion, die alle auf dem Weg zum Ziel darin wetteiferten, „wer mehr Menschen rettet, wer stärker für den Frieden eintritt, wer dem Schwert in den Arm fällt und liebend lebt gegen den Hass“, so der Dekan. Hier geht es zur Predigt im vollen Wortlaut.

Nach dem von Bezirksposaunenchor und Dekanatskantorin Almut Peiffer musiksalisch anspruchsvoll gestalteten Gottesdienst sprach Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland zu dem Thema „Christen und Muslime, gemeinsam für Barmherzigkeit und Nächstenliebe – Was ich mir von Christen erhoffe.“ Mazyek betonte gleich zu Beginn seiner Rede, dass Islam Friede bedeute und dass jeder Muslim angehalten sei, mit Gott, seinen Mitmenschen und sich selber in Frieden zu leben. Deutlich distanzierte er sich von allen, die den Dschihad als heiligen Krieg mit dem Töten unschuldiger Menschen verstehen würden. „Das Virus menschlicher Zerstörungswut müssen wir zurückdrängen, ob im Gewande des Rassismus, des religiösen Extremismus oder politischen Fundamentalismus. Und besonders wir Muslime haben ein vitales Interesse, dem religiösen Extremismus entgegenzutreten.“ Hier geht es zur Rede im vollen Wortlaut.

Der geistliche Abend endete mit ...

Bäserkonzert "Doppelt Blech"

Am Sonntag, den 9. Oktober trafen in der Altdorfer Laurentiuskirche der Posaunenchor der Evang.-luth. Kirchengemeinde Altdorf und der Posaunenchor der Evang. Kirchengemeinde Heroldsberg aufeinander.
Gemeinsam eröffneten beide Chöre das Konzert feierlich mit „Nun danket alle Gott“  von Johann Sebastian Bach. Konzentriert verfolgten die zahlreich erschienenen Zuhörer das vielseitige Programm, das Stücke aus ganz unterschiedlichen Stilen und Epochen bot. Von mächtigem Bläsersound bei den „Yellow Mountains“ von Jacob de Haan bis hin zu den zarten Klängen bei „Vater deine Liebe“ von Michael Schütz reichte die große Bandbreite.

"Neu" in Oberferrieden

Das Team der Hauptamtlichen in der Kirchengemeinde Oberferrieden ist wieder komplett. Seit dem 1. September 2016 ist Diplom-Religionspädagogin Angela Reither dort tätig. Mit einer halben Stelle ist sie vor allem für die theologisch-pädagogischen Arbeitsbereiche zuständig.

Angela Reither ist in Gemeinde und Dekanat keine Unbekannte. Sie ist seit vielen Jahren an der Goldhut-Grundschule in Ezelsdorf als Religionslehrerin tätig. Außerdem trägt sie in Dekanatsausschuss, Dekanatssynode und Landessynode Verantwortung für die kirchliche Arbeit in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.

Ihre Einführung ist am Erntedankfestsonntag, 2. Oktober 2016, um 14.30 Uhr in der Marienkirche zu Oberferrieden. Im Anschluss an den Gottesdienst wird bei einem Empfang Gelegenheit sein, sie persönlich zu begrüßen.

Reise in das Partnerdekanat Karatu

Vor kurzem besuchte eine Delegation des Partnerschaftsausschusses Altdorf das Dekanat Karatu in Tansania. Die Delegierten wurden überschwänglich empfangen. 

Auf dem Programm stand unter anderen die Einweihung des neu erbauten  "Helga-Strehl-Kindergartens". Vor Ort konnten sich die Delegierten auch davon überzeugen, dass die von den Kirchengemeinden gewährten Zuschüsse für die Gehälter von zwanzig Erzieherinnen eine gute Investition in die Zukunft der Kindergartenkinder sind. 

Die Partnerschaftsbeziehung zwischen dem Dekanat Altdorf und dem Dekanat Karatu besteht seit über 40 Jahren. Hier geht es zu einem ausführlicheren Bericht von der Reise

50 Jahre Verwaltungsstelle Altdorf

Bei strahlendem Wetter feierte die Verwaltungsstelle Altdorf ihr 50-jähriges Bestehen. Viele Gäste waren dazu gekommen, unter ihnen eine Reihe von ehemaligen Mitarbeitenden.

Dekan Jörg Breu unternahm im Gottesdienst einen Streifzug durch verschiedene Verwaltungsvorschriften in der Bibel, angefangen bei der Benutzerordnung des Paradiesgartens (1. Mose 3), über die Einsetzung von Gruppenleitungen während des Exodus (2. Mose 18) bis hin zu Ausführungen über die Verwaltung von Kollektengeldern (2. Kor. 8).

Oberkirchenrat Dr. Peter Hübner, der aus München angereist war, würdigte die Arbeit der Verwaltungsstelle als überaus segensreich.

Im Anschluss an Gottesdienst und Grußworte stärkten sich die Gäste an einem reichhaltigen Buffet.

Danach stellten die Mitarbeitenden in einigen Sketchen die Arbeit der Verwaltungsstelle in Vergangenheit und Gegenwart vor.

Nacht der Chöre – Altdorf singt

Acht Chöre mit etwa 350 Sängerinnen und Sängern quer durch alle Generationen - das verspricht ein Chorkonzert der Superlative. Für die erste Altdorfer „Nacht der Chöre“ haben sich auf Initiative von Dekanatskantorin Almut Peiffer eine ganze Reihe von Chören aus Altdorf und Umgebung bereit erklärt, an diesem Abend für das neue Evangelische Gemeindehaus zu singen. 

Das Konzert beginnt am Freitag, den 10. Juni um 19.30 in der Altdorfer Laurentiuskirche und wird bis ca. 23.30 Uhr dauern. Der Eintritt ist frei, Spenden für das neue Gemeindehaus sind herzlich willkommen. Zwischen den einzelnen Musikblöcken werden rund um die Kirche Getränke angeboten. Der Erlös hiervon soll ebenfalls dem neuen Gemeindehaus zugutekommen.

Kirchenmusik und weltliche Lieder, Klassik und Pop, a capella und instrumental, alles wird an diesem Abend seinen Platz haben. Die Chorleiter Ulrike Arneth, Renate Kaschmieder, Almut Peiffer, Roland Dannich, Herbert Domaschka und Ekkehard Grübl hoffen auf ein sangesfreudiges Publikum und haben mit Ihren Chören jeweils ein Lied ausgesucht, bei dem jeder Konzertbesucher zum Mitsingen eingeladen ist.

Night of Gospel & Praise

Am 30. April lädt die evangelische Kirchengemeinde in Postbauer-Heng zur zweiten "Night of Gospel & Praise" ein, einer durch und durch musikalischen Veranstaltung, die nicht die ganze Nacht dauert, aber allemal lohnt, den Schlaf ein wenig nach hinten zu verschieben. Vor drei Jahren fand sie das erste Mal statt, so erfolgreich und gut besucht, dass man sich entschied, der ersten Konzertnacht eine weitere nachfolgen zu lassen.

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