Karatu-Partnerschaft

Bildrechte: beim Autor

Das Dekanat Altdorf hat seit 1978 eine aktive Partnerschaft mit dem Lutherischen Dekanat Karatu in Tansania.
Eine Wegbereiterin dieser Partnerschaft war Schwester Christine Bohne, verstorben 2015 im Alter von 91 Jahren. Für ihre Verdienste wurde ihr 1972 das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Die Partnerschaft wird beidseitig jeweils von einem Ausschuss koordiniert und geleitet, in den Beauftragte aus allen Kirchengemeinde delegiert sind.
Leitungsteam des Partnerschaftsauschusses: Vorsitzende Margarete Kern aus Altdorf, Stellvertretende Vorsitzende Bärbel Prager aus Altdorf, Schatzmeisterin Waltraud Monath aus Eismannsberg, Missionspfarrerin Barbara Overmann, Eismannsberg

 

Partnerschaften:

Karatu  Altdorf
Karatu Mjini, Bashay, Gongali  Altdorf
Endalah, Basodawish Burgthann-Altenthann
Endamarariek Eismannsberg & Rasch
Rhotia Entenberg
Kilimamoja Leinburg
Mangola, Baray Feucht
Qurus Oberferrieden & Postbauer-Heng
Oldeani Schwarzenbruck
 Mbulumbulu, Lositete Winkelhaid

Karatu

 


 

Aktuelles

Projekte

  • Mwika Bibelschule
  • Frauenarbeit im Dekanat Karatu
  • Weiterbildung von Erzieherinnen in den örtlichen Kirchengemeinden in Karatu
  • Diakonische Arbeit
  • Allgemeine Unterstützung der Dekanatsarbeit in Karatu
  • Mission EineWelt
  • Unterstützung der Jugendbegegnung YOEPROKA (= Youth Exchange Programme Karatu-Altdorf)

Karatu-Markt in Altdorf - SecondHand-Laden

Karatu-Markt

Adresse:
Obere Brauhausstraße 2
90518 Altdorf

Der Faire Jakob - Weltladen in Feucht 

Der Faire Jakob in Feucht

Adresse:
Hauptstraße 18
90537 Feucht
Telefon: 09128/7391675
E-Mail: weltladen.stjakob-feucht[at]elkb.de

"Die Kokosnuss" in Altdorf - Weltladen des CVJM Altdorf e.V.

Die Kokosnuss

Adresse:
Obere Brauhausstraße 4
90518 Altdorf b. Nürnberg
Tel. 09187 - 410770
Mail: info[at]die-kokosnuss.de

Karatu-Hütte

karatu-huette_2014

Der Partnerschaftsausschuss verleiht an Kirchengemeinden und Einrichtungen des Dekanats Altdorf eine im afrikanischen Stil gebaute Hütte, die auf Infotafeln das Dekanat Karatu darstellt und über die Partnerschaftsarbeit informiert. Sie kann mit einem ausleihbaren PKW-Anhänger transportiert und ohne größeren Aufwand auf- und abgebaut werden.

Neue Hoffnung - Tansania nach dem Wechsel

Tansania
Dekan Barikiel Panga
Bildrechte: Roland Thie

"Es hat gut geregnet" diese wichtige Information teilte uns Dekan Panga Ende Mai mit. So gibt es in diesem Jahr Aussichten auf eine gute Ernte. Dekan Panga berichtet außerdem, dass nach dem Tod von Präsident Magufuli im März vorsichtige Aufbruchstimmung herrscht. Wie von der Verfassung vorgesehen, wurde die Vizepräsidentin Samia Suluhu Hassan neue Staatspräsidentin. Somit steht zum ersten Mal eine Frau an der Spitze des Landes.

Dekan Panga schreibt: "Auf Präsidentin Samia setzen wir große Hoffnung. Zum Beispiel betont sie die Bedeutung der Informations- und Meinungsfreiheit. Und sie will, dass die Zahlung von Steuern ohne Belästigung oder Erpressung geschieht. Auch weist sie auf die Bedeutung der internationalen Beziehungen hin und will, dass wir uns an den Bemühungen aller Nationen zur Bekämpfung von Corona beteiligen sollen, weil wir Teil der Einen Welt sind. Darüber hinaus hat sie einen Expertenrat gebildet, der uns sagt, was wir gegen Corona tun sollen. Dies ist ein guter Schritt und führt im Land zu viel Erleichterung. Wir glauben, dass sogar unterdrückende Gesetze geändert werden."

Quo vadis Tansania? Das Land unserer Partnergemeinden hat erstmals eine Präsidentin

Präsidentin Samia Suluhu Hassan

Für uns in Deutschland war der bisherige tansanische Präsident John Pombe Magufuli eine interessante, ja, schillernde Erscheinung. So ist ihm hoch anzurechnen, seit Beginn seiner ersten Amtszeit 2015 ernsthaft die weit verbreitete Korruption eingedämmt und intensiv in die Infrastruktur seines Landes investiert zu haben. Andererseits war er kein Freund von Kritik, hat zusehends Oppositionspolitiker verfolgt und die Pressefreiheit eingeschränkt. In Europa bekannt wurde er vor allem dadurch, dass er vor der Corona-Pandemie die Augen verschlossen und diese nach einem dreitägigen nationalen Gebet Mitte letzten Jahres für beendet erklärt hat.

Corona zurück in Tansania

Möglichkeit zum Hände waschen auf dem Markt in Tansania

Seit Ende April 2020 wurden in Tansania keine Corona Zahlen mehr veröffentlicht und Präsident Magufuli erklärte sein Land als „Corona frei“. Nach einem dreimonatigen Lockdown und landesweiten Gebetstagen konnten unsere tansanischen Geschwister wieder zu einem weitgehend normalen Leben übergehen. Nur die wirtschaftlichen Folgen, zum Beispiel durch den Wegfall des Tourismus, machte den Menschen im Land zu schaffen.