Sichtbare Zeichen - Renovierungsarbeiten im Karatu-Gästehaus

Karatu-GästehausDie Renovierungsarbeiten im Karatu-Gästehaus gehen gut voran. Schwester Maria, die von der Diakonissenschule „Ushirika waa Neema – Gemeinschaft der Gnade“ von Moshi nach Karatu entsandt wurde, leistet sehr gute Arbeit. Zielstrebig und motiviert koordiniert sie die anfallenden Arbeiten mit den Handwerkern.

 

Zeitweise ist das nicht einfach, weil immer wieder der Strom ausfällt oder das Wasser fehlt. Dass das evangelische Gästehaus einen neuen Schliff braucht, um wettbewerbsfähig zu sein zwischen all den neu entstandenen Lodges, das ist schon seit einigen Jahren ersichtlich. Viele Touristen übernachten in Karatu Stadt, um dann weiter in den Ngoro Ngoro Krater oder die Serengeti zu reisen. Im Sommer 2019, trafen sich das Ehepaar Kern und Waltraud Monath, mit den Verantwortlichen des Hostels. Wir berieten, was vonnöten ist, um das Gästehaus auf einen gewissen Standard zu bringen. Inzwischen wurden nicht mehr schließende Türen ausgetauscht, Wände gestrichen, Fußböden erneuert und die sanitären Einrichtungen modernisiert. Dass die Pläne so schnell umgesetzt werden konnten, ist vor allem der finanziellen Unterstützung durch Familie Schirmer und deren Freunde zu verdanken. Die Geldzuwendungen anlässlich der Beerdigungen waren ein Segen für das Karatu Hostel, das für den ehemaligen Dekan Christoph D. Schirmer immer eine Herzenssache war. Ein sichtbares Zeichen dafür ist auch der Wasserauffangbehälter im Garten des Gästehauses, den er anlässlich seines 60. Geburtstages installieren ließ. 

Waltraud Monath, Sommer 2020